Schweizerischer Eisenbahn-Amateur-Klub Zürich SEAK

Die Vereinigung der Eisenbahnfreunde

 
 




Text und Fotos Bernhard Ledermann


Augenschein am Weissenstein

 

Wie Ihr alle wisst, wird nun nach langem Hin und Her der 3701 m lange Weissensteintunnel doch saniert. Ein ausführlicher Bericht zur aktuellen Lage könnt Ihr in der aktuellen Schweizer Eisenbahn-Revue 6/2018 entnehmen. 

Grund genug einen Augenschein in Oberdorf und Gänsbrunnen an der Bahnstrecke Solothurn – Moutier, welche von der ehemaligen Solothurn-Moutier-Bahn (SMB) erbaut wurde, zu entnehmen wo der einspurige Eisenbahntunnel den 1’395 m hohen Weissenstein, auch Hausberg von der Ambassadorenstadt Solothurn unterquert. 

Um auch Bilder vom Tunnelinnern zu machen, benutzte ich am 26. Mai 2018 den Kinozug, welcher 1999 anlässlich der “Eisenbahntage Gänsbrunnen” unter dem Namen “Tunnelkino” ins Leben gerufen wurde, mehr dazu kann unter www.tunnelkino.ch entnommen werden. Auf dem ersten Bild (7630) sehen wir den Kinoextrazug mit dem ABe 526 290-2, ex SOB von 1940 mit den offenen Güterwagen WK 012 und 011 im Bahnhof Oberdorf mit der Weissensteinbahn und dem typischen Juragebirge im Hintergrund. 


Die nächsten vier Bilder entstanden bei Bahnkilometer 12,420 im heute 110 Jahre alten Weissensteintunnel, welcher ein einseitiges Gefälle von Nord nach Süd von 18 %o aufweist. Denn der Tunnel bietet u. a. eine dort zugängliche Wasserquelle, (Bild 7642) von dieser lebensmitteltechnisch geprüften Quelle wird auch das Wasser für den Tunnelapéro geschöpft, Auf den nächsten Bildern (7647 und 7649) sehen wir den Übergang von einem mit Naturstein-Mauerwerk verkleideten Abschnitt zu einem Abschnitt mit unverkleidetem Fels. Auf dem letzten “Tunnelbild (7650) schauen wir in Blickrichtung Norden wo wir neben dem Signal und dem aktuellen Gleiszustand auch das Nordportal bei Gänsbrunnen erkennen und weiter macht sich auf diesem Bild auch die Steigung von 18 Promille bemerkbar. 


Weiter bietet die KBS-Strecke 411 auch Eisenbahn-Romantik wie auf dem Bild 7652, wo der ABe 526 260-0 als Regio 7556, Moutier – Solothurn die Stationshorizontale Oberdorf erreicht, wo neben dem Südportal des Weissensteintunnels auch die typische Nebenbahn-Fahrleitung von der guten alten Zeit auffällt. Auch das nachfolgende Bild 7653 mit der “Stahlverkleidung” welche den Gondeln der Weissensteinbahn dient, aktuell mit dem starken Grün der Natur kommt dieses Infrastruktur entsprechend zur Geltung. 


Auf dem Bild 7656 sehen wir wieder den ABe 526 260-0, diesmal als R 7559, Solothurn – Moutier in Gänsbrunnen neben dem Tunnelkinozug mit dem ex SOB-Triebwagen ABe 526 290-2. Neben den Fahrleitungsanlagen fallen auch die vielen Reisenden (z. T. junge Freizeitreisende) auf, den diese Passagiere/Kundschaft braucht die Eisenbahn, damit diese Linie auch nach der Sanierung des Weissensteintunnels in den Jahren 2020-2021 kostendeckungsgradmässig gesichert in die Zukunft schauen kann. Dort sind dann auch die Touristiker gefragt und zwar von beiden Seiten der Sprachgrenze. 


Beim letzten Bild dieser Reportage gehen wir noch ins Geschichtliche. Denn das Bild 7659 zeigt nicht nur das Nordportal des 3701 m langen Weissensteintunnels beim Bahnhof Gänsbrunnen, sondern darüber noch den Bunker der Sperrstelle Gänsbrunnen, sie war eine Verteidigungsstellung der Schweizer Armee. Die sich auf einer Höhe von 730 m ü. Meer im Solothurner Jura befindliche Anlage wurde während dem Zweiten Weltkrieg gebaut und 1995 aus der Geheimhaltung der Armee entlassen. Heute gilt die Sperrstelle Gänsbrunnen als militärisches Denkmal von nationaler Bedeutung. 


Wer mehr über die Geschichte rund um den Weissenstein und der Eisenbahn erfahren will kann das auch unter der Website www.linie411.ch  oder auch Wikipedia entnehmen. Wer nun auch “Appetit” auf den Weissensteintunnel hat, kann wie ich es gemacht habe, den “Tunnelkino” benutzen, und zwar an dem Samstagen, 23.Juni, 25. August und 22. September 2018. eine frühzeitige Anmeldung und Reservation ist empfohlen und kann auch telefonisch beim Bahnhof/Reisedient Streit in CH-3512 Walkringen unter der Nummer +41 58 327 53 20 getätigt werden. Denn eine Fahrt auf einem offenen Güterwagen durch den Weissensteintunnel im wohl längsten Kino der Welt eignet sich auch als Vereinsreise, Firmenanlässe,Familienfeste usw. Weiter bietet während den Kinofahrten der Bahnhof Oberdorf auch ein gemütliches Kinobeizli wo man auch gemütlich verweilen oder das Erlebte revue passieren kann.



Berns Meistertram


Seit 4. Juni 2018 hat nun auch die Stadt Bern ihr Meistertram, nämlich das YB-Meistertram.

Der 2010 von Bernmobil übernommene Be 6/8 671, Typ Combino XL verkehrt seit gestern auf der Linie 9 des Bern Mobil-Netzes.

Auf den drei Bildern vom 6. Juni auf seiner “Stammstrecke” sehen wir den 41’450 mm langen Tramzug beim Stade de Suisse wo der aktuelle Fussball Schweizer Meister seine Heimspiele austrägt. Weiter fallen auf den beiden ersten Bilder neben den 12 Meisterjahren auch die Unterschriften des Meisterteams am ersten Modul des 49,8 t schweren Niederflurtrams auf. Dieses Tram soll laut Medienmitteilung des BSC Young Boys in den kommenden Monaten auf den Linien 8, Saali – Brünnen Westside Bahnhof und 9, Wabern – Wankdorf Bahnhof verkehren.


Es bleibt zu hoffen dass die BernerInnen das/ihr YB-Meistertram für längere Zeit in der Innenstadt antreffen wie auf dem letzten Bild 2365 an der Haltestelle Bärenplatz in der Spitalgasse. Denn das wäre dann auch endlich ein entsprechendes Bekenntnis der Stadt Bern zum BSC Young Boys. Denn in Basel verkehren auf deren Tramnetz auch seit längerer Zeit ein FCB-Tram, wenn nicht sogar zwei und was in Basel möglich ist, sollte doch in Bern möglich sein.






TEE-Classics bei der Schinznacher Baumschulbahn

Am Samstag, 14. April 2018 konnte Salem Blum, Präsident von tee-classics im Restaurant Bären in Schinznach Dorf 23 Personen zur 24. Mitgliederversammlung vom Verein TEE-CLASSICS begrüssen.

Nach dem statuarischen Teil, welcher in der familiären Atmosphäre speditiv abgearbeitet wurde und dem anschliessendem Apéro stand dann der Besuch bei der Schinznacher Baumschulbahn (SchBB) auf dem Programm. 

Die SchBB kann in diesem Jahr ihr 40 jähriges Jubiläum feiern. Die Schinznacher Baumschulbahn mit ihren etwa 3 km langen Streckennetz, befindet sich im Areal der Landgärtnerei Zulauf. Dieser Betrieb besteht seit 1879. Um den Transport von Bäumen, Erde, Torf undanderen Komponenten zu vereinfachen, wurde 1928 eine Gleisanlage mit einer Spurweite von 600 mm angelegt. Die Wagen wurden dabei mit Muskelkraft verschoben, also ohne motorisierten Fahrzeuge. Inden 1950er Jahren, als die Strassenfahrzeuge u.a. wie Traktoren und Kleintransporter zu boomen begannen, wurde auf den Schienentransport verzichtet und die Geleise grösstenteils entfernt. Zum 100 Jahr-Jubiläum der Landgärtnerei wurde vorgeschlagen, die Feldbahn wieder aufleben zu lassen und die Mitarbeiter der Hermann Zulauf AG begannen mit dem Wiederaufbau und am 13. April 1978 fanden erstmals wider öffentliche Fahrten statt. Weiter wurde 1980 der Verein Schinznacher Baumschulbahn gegründet. Mehr über die Geschichte der SchBB kann im Internet unter der Homepage der SchBB, www.schbb.ch oder via Wikipedia entnommen werden oder auch aus der aktuellen Sondernummer vom Verlag LOKI. 

Am besagten 14. April 2018, wo auch die Bilder stammen, war zugleich Eröffnungstag der aktuellen Saison und entsprechend war der Andrang auch dank dem prächtigen Frühlingswetter entsprechend gross.Wie wir es im Eisenbahnjargon kennen, braucht jedes EVU auch seine Infrastruktur um seine Fahrzeuge pflegen und unterhalten zu können wie das die zwei ersten Bilder dieser Reportage zeigen. In ihrem eigenen Bahnbetriebswerk, werden nicht nur die Wartungsarbeiten ausgeführt, sondern es dient auch der Sammlung von historischem Eisenbahnmaterial mit Dampf- und Diesellokomotiven. (Bilder 2296 und 2297).


Nun kommen wir mit dem Bild 2300 in den Fahrnachmittag wo nicht nur die Teilnehmer von tee-classics sondern auch Familien mit Kindern auf den Zug mit der Dampflokomotive “Pinus” warten. Die dieses Jahr81 Jahre alt werdende, zweiachsige “Pinus” wurde von Henschel & Sohn in Kassel erbaut und war zuerst in Limburg an der Lahn in Privatbesitz. Weiter wurde sie im Zweiten Weltkrieg für Aufrüstungszwecke einbezogen und war betriebsuntauglich bis sie via Umwege 1955 von der Sauerländischen Kalkindustrie in Messinghausen bei Brilon übernommen wurde. 1962 kam sie nach Lürschau bei Schleswig zu denKies und Schotterwerken Nordmark. Nach der Ausrangierung um 1975 konnte die die SchBB zwei Jahre später die Dampflokomotive übernehmen. Der Werdegang der “Pinus” wie auch von den andern Lokomotiven der SchBB kann wie bereits oben erwähnt aus den entsprechenden Fachmedien entnommen werden. 


Die nachfolgenden Bilder zeigen Impressionen vom Trassee der SchBB,welches auch z. T. durch die Gewächshallen der Landgärtnerei Zulauf führt wie die Bilder 2304 und 2305 mit den vielen fröhlichen Gesichter von Jung und Alt zeigen. 


Weiter lässt die Strecke sogar Parallelfahrten zu wie auf dem Bild 2306, was sicher auch eine entsprechende Attraktion ist vor allem wenn man sich dann zu einem späten Zeitpunkt wieder begegnet wie auf dem Bild 2308 mit den Hügelzügen rund um den Bözberg. 


Das Abschlussbild zeigt nochmals die “Pinus” bei der Ausfahrt vom “Bahnhof”..  


Neben ihren zahlreichen Dampflokomotiven besitzt die SchBB zusätzlich sechs Diesellokomotiven. Diese Occasionsfahrzeuge sind für die Rangiermanöver unentbehrlich. Um die zahlreichen Eisenbahnfans und Feldbahnliebhaber zu transportieren braucht die SchBB natürlich auch Personenwagen, nämlich 12, davon sind drei rollstuhltauglich. Um Fotozüge zu bilden übernahm die SchBB vor fünf Jahren zwei ehemalige Brigadewagen der deutschen Heeresfeldbahnen, welche sie entsprechend restauriert(e). Weiter kann man ein Besuch bei der Schinznacher Baumschulbahn im Areal der Landgärtnerei Zulauf auch mit deren Kerngeschäft kombinieren, es bietet den Besucher, sei dies individuell oder auch als Firmen- oder Vereinsanlass Verpflegungsmöglichkeiten und diverse Fahrausweise wie Tageskarten an, so dass man die grüne Landschaft rund um den Bözberg wirklich geniessen kann.

 

 

 


YB-Fanzüge

Am 28. April 2018 um ca.20:52 Uhr brachen im Berner Stade de Suisse alle Dämme, als der BSC Young Boys nach einem 32 jährigen langen Warten vorzeitig den 12. Meistertitel in seiner 120 jährigen Klubgeschichte im Schweizer Fussball feiern konnte, die Bilder gingen ja rund um die Welt. Wie Ihr alle wisst, werden bei uns in der Schweiz Extrazüge für Fussballfans mit den SBB koordiniert. Meistens besteht ein Extrazug für Fussballanhänger in Zusammenarbeit mit den betreffenden Klubs aus max. acht Reisezugwagen, aktuell stellen die SBB Reisezugwagen, Typ Bm, welche als RIC-Wagen ab 1967 in den Betrieb kamen. Traktionsmässig stellen die SBB dazu Lokomotiven des Typ Re 420 (Re 4/4”)
 

Doch die Euphorie in Bern hatte auch Auswirkungen auf den heutigen Fan-Extrazug nach Sion/Sitten. Es wurden nämlich sogar  zwei Extrazüge geführt, weiter mussten sie infolge Nachfrage auch traktionsmässig stärker bespannt werden und zwar mit je einer LOK 2000. Auf dem Bild 2347 sehen wir den ersten 11-Wagen-Zug mit der am 01. Dezember 2015 hauptrevidierten und GBT-tauglichen Re 460 016-9, welche den Berner Hauptbahnhof um 14:37 Uhr via Fribourg – Puidoux-Chexbres – Vevey in Richtung Rhonetal verliess, fotografiert von der Bühlbrücke mit Blick auf den Berner Hausberg Gurten.


Gut 13 Minuten später folgte der zweite Fan-Extrazug bestehend aus 9 Bm, geführt von der Re 460 114-2, welche vom Gleis 10 des Bahnhofs Bern im Gebiet Aebimatte in die “Fribourger-Linie” wie man die KBS 250 bei uns in Bern nennt, einbog. Dabei überliess der entgegenkommende IR 2523, Genève-Aéroport – Luzern auf der Höhe des Depots Aebimatte dem YB-Extrazug den Vortritt und auch die ebenfalls planmässig um 14:50 Uhr in Bern abfahrende S2-15254, Langnau i. E. – Laupen wurde im Gebiet Aebimatte auf ein Nebengeleis geleitet, so dass der zweite Extrazug freie Fahrt hatte. Da haben die SBB-Disponenten wieder einmal gute Arbeit geleistet.


Die “eigentliche Arbeit” haben die beiden Re 460 dann erst auf der Rückfahrt, denn wenn sie nämlich die beiden Extrazüge von Vevey über die bis zu 44 Promille ansteigende “Train des Vignes” (KBS-Linie 111) nach Puidoux hinaufziehen müssen. Denn die Tara eines Reisezugwagens Typ Bm beträgt 36 Tonnen. Oder auch aus der YB-Optik gesehen, “die Fans des neuen Schweizer Meisters fahren nur mit dem besten „Traktionsmittel”. Im übrigen konnten die Young Boys das Auswärtsspiel im Wallis gegen den FC Sion/Sitten 1:0 gewinnen, so dass die ca. 1500 YB-Fans heute gegen Mitternacht in Bern sicher gutgelaunt aus den beiden Extrazügen aussteigen werden.




Das Eisenbahn-Forschungslabor im Worblental


Am 10. März 2018 besuchten über 20 Mitglieder der Sektion Espace-Mittelland der ProBahn Schweiz im Berna-Park in Deisswill bei Stettlen das “Bahnlabor” Dynamisches Eisenbahn System Modell, wo die Besucher nach der Begrüssung durch die Herren Jürg Suter, Eduard Eisenring und Erich Rüeggsegger Einsicht in deren Tätigkeit erhielten. Das “Desm”, von deren Präsident Jürg Suter entwickelte Forschungslabor simuliert mit Modellen und Fallstudien Betriebsabläufe der Bahnen. Dazu gehören auch Stellwerke, Führerstandssimulatoren etc. 

Werfen wir mit den acht beigefügten Fotos einen Blick in das Forschungslabor. Auf dem ersten Bild 100318002 sehen wir das Kontrollpult eines 1932/1933 von Sécheron Genève (SAAS) an die damalige EBT resp. an deren Vorgängerbahnen EB und BTB gelieferten CFe 2/4 121-132. Auf dem Bild 100318003 sehen wir das aus einem Befehls- und Signalstellwerk bestehende mechanische Stellwerk aus Cerveny Kostellec in der heutigen tschechischen Republik. Kilometermässig x-mal näher bei Deisswil verrichtete das Schalterwerk auf dem Bild 100318004 von 1953-1989  seinen zuverlässigen Dienst, nämlich in Obermatt im Emmental. Weiter werfen wir auf den Bilder 100318005 und 100318009 je einen Blick in den Simulator der SBB-Re 4/4 II 11207. Die am 24. Februar 1970 von den SBB übernommene Lokomotive ist nach wie vor im Einsatz und zwar hauptsächlich auf dem Netz der S-Bahn Zürich, gehört sie doch heute SBB-intern zur “Lion-Familie” welche 30 Einheiten umfasst, an. Weiter konnte das Desm ein Führerstand der Ae 6/6 11406 übernehmen, diese legendäre Gotthard-Lokomotive wurde von den SBB am 23. Februar 1956 übernommen. Auch aus Pratteln (Bild 100318006) konnte für die Simulationen von Betriebsabläufen ein Stellwerk übernommen werden. Weiter sehen wir auf dem Bild 100318007 drei von insgesamt fünf Standard-Führerstände von den RBe 4/4 1401-1482 der SBB, welche dienen damit mehrere Probanden gleichzeitig an einer Simulation teilnehmen können. Auf dem zweitletzten Bild 100318008 sehen wir ein nostalgisches Signal mit der Hippsche Wendescheibe aus Guarda im Unterengadin aus dem Jahre 1913 sowie den Lok-Simulator Re 460. 


Nach deren eindrücklichen Präsentation durch das Desm-Team konnten sich die Besucher bei einem gemeinsamen Apéro noch weiter über die Tätigkeiten des Desm und “unserer Eisenbahn” unterhalten. 

Ich habe bei dieser Reportage bewusst auf technische Details verzichtet, denn die ruft man am besten unter www.desm.ch ab, wo man wirklich auf reichhaltige Informationen und auf deren Zwecke/Aufgabenbereich des Desm stösst. Weiter heissen Jürg Suter und sein Team Besucher herzlich willkommen, via Kontaktformular kann eine Anfrage gestellt werden. 

Ein Dank für diesen interessanten Einblick in das “Eisenbahn-Forschungslabor” geht an die Herren Aldo Hänni und Kaspar Woker vom ProBEM-Präsidium und Herr Jürg Suter und seinem Team vom Desm.



In der Romandie angetroffen

 

Am 10. Februar 2018 fuhr ich betreffend Rekognoszierung für die nächste SEAK-Exkursion nach Yverdon. Da traf ich u. a. in Neuchâtel während der Umsteigezeit und in Yverdon neben den Fahrzeuge der SBB auch solche der Player BLS, transN, tpf und travys an. Doch nun der Reihe nach. Auf dem ersten Bild 2280 sehen wir im Bahnhof von Neuchâtel den am 22. März 2017 von der transN übernommene RABe 523 075-0 im Einsatz als RE 3974 nach Le Locle. Die TRN konnte für die Bestellung dieses Fahrzeuges mit drei andern Flirts auf eine Option der SBB zurückgreifen, daher auch die kurze Lieferfrist von nur 16 Monate. Weiter weisen diese vier RABe 523 acht Aussentüren gegenüber vier der drei Vorgänger RABe 527 331-333 auf. Weiter sehen wir auf dem Bild 2281 den RABe 525 011-3 der BLS nach seinem Refit auf dem Gleis 1, mit welchem ich von Bümpliz Nord nach Neuchâtel fuhr und nächstens als S5-15753 zurück nach Bern fahren wird. Es fällt auch die neue Matrixanzeige auf. 

In Yverdon werfen wir einen Blick auf die Geleise der travys mit allen Fahrzeugtypen, welche seit 1981 auf der ehemaligen YSteC im Einsatz stehen und erst noch mit den Aussenanstrichen aus deren Epochen. (Bild 2282) 


Im Areal des SBB-Industriewerkes konnte ich mit der SBB-Re 460 096-1 eine LOK 2000 ablichten welche am 29. November 2017 ihre erste Hauptrevision (R3) mit dem Modernisierungsprogramm durchlief, mehr dazu unter www.bahnonline.ch. Diese auf den Namen Furttal getaufte Lokomotive wurde am 30. Juni 1994 von den SBB übernommen. (Bild 2283) 


Weiter sehen wir im Bahnhof Yverdon eine Mannschaft der SBB die auch am Wochenende für die Sicherheit der Infrastruktur viel unternimmt wie auf dem Bild 2284 mit der Erneuerung des Gleis 3 – hier spreche ich einen grossen Dank an die Eisenbahner aus, welche zu jeder Jahreszeit/Wetter für ihren Arbeitgeber und deren Kunden im Einsatz stehen. 


Das letzte Bild (2288) schoss ich wieder in Neuchâtel mit dem RABe 527 192-4 des tpf von 2011, kurz vor der Abfahrt als S20-14459 via Ins – Murten nach Fribourg/Freiburg. 


Erwähnen möchte ich auch wie alle von mir benutzten Züge nicht nur pünktlich, sondern sogar „oberpünktlich“ waren, damit ich vor allem in Neuchâtel genug Zeit hatte um den NINA der BLS und die beiden Flirts vom tpf und transN abzulichten.