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Glattalbahn – erste Fahrt für die Presse

Probebetrieb auf dem ersten Abschnitt Hallenstadion - Auzelg


Das Cobra-Tram steht bereit für die Medienfahrt entlang der Neubaustrecke.

 

Links Dr. Andreas Flury (VBG) und rechts Hans-Peter Schär (VBZ)

 


Noch 47 Tage sind es bis zur Betriebseröffnung der ersten Teilstrecke (1A1) der Glattalbahn. Eigentlich ist es vorerst eine Verlängerung der Linie 11 der VBZ vom Hallenstadion um 2.5 Kilometer bis zur Siedlung Auzelg in Schwamendingen. Später soll ja die Glattalbahn (welche man übrigens als Eigennamen nicht mit drei t schreibt) zum Flughafen und auf dem andern Ast bis zur S-Bahnstation Stettbach verlängert werden.

 

 

Der erste Abschnitt weist fünf neue Haltestellen auf, die alle einheitlich „desaint“ und behindertengerecht erstellt worden sind: Leutschenbach (ex Airgate), Örlikerhus, Glattpark, Fernsehstudio und Auzelg. Das durchgehende Eigentrasse verläuft zuerst nordwärts in der Thurgauerstrasse auf fester Fahrbahn. Beim Glattpark (ehemals Oberhuserriet – teuerste Wiese Europas) schwenkt die Linie nach Osten, um auf Schotteroberbau und Betonschwellen jenseits der Glatt die vorläufige Endhaltestelle zu erreichen. Dort befinden sich, ineinander geschlungen, zwei Schleifen. Die eine wird zum Wenden benutzt, die andere aus Richtung Wallisellen wird erst später zu einem allfälligen Einsatz kommen. Auch die Gleise der Streckenfortsetzung sind bereits verlegt. Die beiden Schleifen sind (leider) nicht miteinander verbunden und können nicht wechselseitig befahren werden. Bereits eingebaut sind die Weichenpaare in der Thurgauerstasse für die Abzweigung in die Binzmühlestrasse (Richtung Bahnhof Örlikon, Linie 10) und für die Abzweigung Richtung Flughafen (Gleisdreieck). Die beiden Gleichrichterstationen befinden sich unterirdisch in den Haltestellen Örlikerhus und Auzelg.

 

 

Ab 10. Dezember werden auf der Linie 11 zwei Cobras (neben den Tram 2000) eingesetzt. Bis Dezember 2007 sollen dann die Hälfte der Züge mit Cobras fahren. Zur Zeit sind 16 Cobras abgeliefert  – das Einsatztram für den Journalistentross trug die Nummer 3009. Die Haltestellen sind bereits voll ausgerüstet. Was (wie fast überall in der Stadt Zürich) noch fehlt, ist ein Echtzeitanzeiger mit Uhr. Zur Zeit wird vor allem das Funktionieren der Signalanlagen getestet. Später soll auch das Fahrpersonal (ohne Fahrgäste) instruiert werden. Auch die Schienen sind noch rostig und laubverschmiert, was zu unliebsamem Rucken beim bremsen führte, aber das wird sich bis im Dezember schon noch legen. Im Moment hofft die VBG, dass die Betriebsbewilligung vom BAV zur Zeit kommt, nicht erst am 10. Dezember per SMS (siehe Rothrist-Mattstetten).

 

Mehr erfahren Interessierte anlässlich der Exkursion zur Generalversammlung am 27. Januar 2007.

 

©25. Oktober 2006 F. Bollinger / Seak Zürich


 

 


 

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05.12.06